J M upload 15.12.2018, Viva Edition 24 | Print article

Kuschelwärme mit Vitramio Infrarot-Heizsysteme

Ja, für Urlauber mag es überraschend erscheinen, dass Heizen auf den Kanaren überhaupt ein Thema ist. Immerhin strahlt die Sonne das ganze Jahr über und sorgt für angenehme Temperaturen. Das ist richtig. Doch jene, die hier ihren festen Wohnsitz haben, werden die nächsten Zeilen kopfnickenderweise lesen. Abends kühlen die Temperaturen im Winter derart ab, dass ohne lange Hose und dicken Pullover nichts mehr geht. Die meisten Appartements oder Bungalows haben Heizungen ebenso wenig vorgesehen, wie viele Fincas im Landesinneren. Zur Kälte gesellt sich oft  eine hohe Luftfeuchtigkeit und von kuscheliger Atmosphäre an Winterabenden bleibt wenig übrig. Die einen rüsten sich mit heizfähigen Klimaanlagen oder Elektroheizungen aus und schlucken danach bei den nächsten Stromrechnungen. Andere versuchen es mit offenem Feuer, sei es mit Bioethanol oder Gasgeräten.  

Auch Franz Hetzmannseder weiß über diese Misere bescheid. Seit mehr als zwei Jahrzehnten lebt und arbeitet der österreichische Schlossermeister nun auf Gran Canaria und hat sich mit seinem Qualitätsanspruch und seinem Fachwissen im Laufe der vielen Jahre einen sehr guten Ruf aufgebaut. So wurden seine Projekte und seine Firma „HNE Konstruktionsbau und Schweißtechnik“ immer größer und komplexer. Er weiß, dass langfristiger Erfolg nur auf einer soliden und qualitativ hochwertigen Umsetzung von Kundenwünschen beruht und das trifft auch auf die Auswahl der eingesetzten Materialien bzw. der eingesetzten Subunternehmen zu. Ein Zufall sollte es sein, der ihn auf das Produkt des deutschen Herstellers Vitramo aufmerksam werden ließ - ein für die Kanaren neuartiges Heizsystem auf Basis von Infrarotwärme. Inzwischen konnte es Franz ausgiebig testen und schon mehrmals zur vollsten Zufriedenheit seiner Kunden installieren. Von der Qualität überzeugt nahm er Vitramo in sein Produktangebot auf und bietet es nun als exklusiver Vertriebspartner dieses Herstellers auf den Kanaren an.

vitramo - mehr als heisse luft

Die Ausgangslage:

Normalerweise werden in Deutschland, Österreich oder der Schweiz Konvektionsheizungen eingesetzt, die die Raumluft erwärmen. Das bedeutet, dass die Luft wärmer als die Wände ist. Durch die Zirkulation streicht die erwärmte und feuchte Raumluft an den Wänden vorbei und wird abgekühlt wodurch ein Teil des Wasserdampfes kondensiert und feuchte Wände sind die Folge. Zur Vermeidung von Schimmelbildung ist also ausreichendes Lüften erforderlich, das wiederum die erwärmte Luft entweichen lässt und so wieder ein erhöhter Energiebedarf gegeben ist, diese zu erwärmen. Mit Vitramo funktioniert alles ganz anders.

Wie funktioniert Vitramo?

Dabei handelt es sich um einzelne Infrarot-Heizelemente in edlem und zugleich dezentem Design, leicht zu montieren und vor allem mit sehr geringem Stromverbrauch, doch dazu später. Durch das geringe Gewicht lassen sich die Elemente mit nur wenig Aufwand leicht montieren, am Besten an der Decke, wie der Hersteller empfiehlt. Durch die „halbkreisförmige“ Beheizung des Raums und den dadurch erreichten achtzig Prozent Strahlungsanteil kann eine enorm hohe Energieeffizienz erreicht werden. Vitramo wandelt also die komplette zugeführte Energie (Strom) in Wärme um. Die Infrarot-Strahlung erwärmt primär Wände, Möbel und Fußboden. Durch die erwärmten Objekte und Wände ist aber auch weniger Energie erforderlich, um die Räume wieder auf die gewünschte Temperatur zu bringen, herrschen doch geringere Niveauunterschiede der Oberflächen vor. Durch die hohe Energieeffizienz erklärt sich auch warum die kleinen Heizelemente ausreichen.

Die Hitze wird vom Mauerwerk darüber hinaus gespeichert bzw. trocknet dieses auch, was besonders bei Feucht- und Nassräumen wie Bädern von großem Vorteil ist. „Viele Bäder auf den Kanaren verfügen nämlich nicht über ein Fenster oder eine ausreichende Belüftung, was unter Umständen zur Schimmelbildung führen kann. Ein kleines Highlight ist auch, dass somit zukünftig keine Spiegel mehr beschlagen, die sich ja auch aufheizen“, wie wir noch am Rande schmunzelnd von Franz erfahren.

Allergiker lieben es

Doch das Vitramo-Heizsystem bietet noch eine andere Vorteile. Es findet kein Aufwirbeln der Luft statt, was nicht nur von Allergikern als sehr angenehm empfunden wird. Auch das trockene Mauerwerk und fehlende unschöne Verfärbungen durch Ablagerungen des Mikrostaubs in feuchtkalten Ecken bzw. Stellen sind kein Nachteil. Trotz regelmäßigem Lüften wird das Raumklima durch die „Wärmespeicher“ sehr schnell wieder auf die Wunschtemperatur gebracht. Das ist ein Mitgrund, dass sich keine extrem trockene Raumluft bildet, die von vielen Menschen als unbehaglich empfunden wird. Gerade in vielen Appartements bzw. Bungalows auf den Kanaren ist Platz zumeist Mangelware. Durch die Deckenmontage wird nichts von der wertvollen Wohnfläche eingebüßt.

Die Geldfrage - Welche Kosten fallen an?

Um einen Wohnraum mit einer Durchschnittsgröße von 25 Quadratmetern zu erwärmen wird normalerweise ein Panel, je nach Raumgestaltung, benötigt. Bei 550 Watt Stromverbrauch kostet eine Stunde somit lediglich 9 Cent. Im Vergleich dazu die Beheizung mittels Klimaanlage, die sich um die fünfzig Cent zu Buche schlägt. Die einmalige Installation schlägt sich mit 750 Euro zu buche und beinhaltet die Montage und den Stromanschluss. 

Vitramo macht mobil

Die Montage ist sehr einfach. Die Module werden lediglich mit wenigen Schrauben an die Decke befestigt und an eine Stromquelle angeschlossen wie z. B. an eine vorhandene Lichtquelle. Das schöne ist, dass man das Vitramo-Heizelement aufgrund des geringen Gewichts genauso einfach wieder demontieren kann und so unter Umständen bei seinem nächsten Aufenthalt in einem anderen Bungalow einfach mitnimmt und sogar ohne Probleme im Flugzeug transportieren kann. Es zahlt sich aufgrund der geringen Anschaffungskosten also sogar für „Nicht-Eigentümer“ voll aus.

Leichte Bedienung

Komfort steht bei der Bedienung der Heizgeräte an oberster Stelle. Diese werden mittels einfach zu bedienender Raumthermostate gesteuert, die auf Funktechnik basieren. Daher müssen nicht aufwändig Wände aufgestemmt werden, um diese mit dem Gerät zu verbinden. Man stellt die gewünschten Temperaturen ein und das Thermostat kümmert sich um den Rest.  Natürlich können zusätzlich andere Grade („Nachtabsenkung“) eingestellt werden. Das Einsatzgebiet des Vitramo-Heizsystems ist sehr groß und reicht neben Privaträumlichkeiten über Büros, Praxisräume bis hin zu Garagen, Lagerhallen oder Produktionsstätten. Sie werden sogar in Finnischen Saunen verbaut, zum Vorwärmen der Kabinen.  Franz und sein Team steht für weitere Fragen gerne zur Verfügung.     jm

KONTAKT

Franz Hetzmannseder
HNE-Konstruktionsbau und Schweißtechnik
35109 Montaña la Data Alta, Gran Canaria.
Tel.: 928 062 265, 620 442 024
E-Mail: info@hne-spanien.com
www.hne-spanien.com