J M upload 12.08.2018, Viva Edition 122 | Print article

NOK Joyerica - Schmuck in feiner Handarbeit

Das Dreamteam: Die Rede ist von dem Ehepaar Guillermo Meca Cervera und seiner talentierten und hübschen Frau Alejandra Azero, die gemeinsam vor zwei Jahren die Schmucklinie NOK Collection ins Leben gerufen haben. Ihre Modeschauen sind der Hit und immer öfter findet man sie in der hiesigen Presse. Ansässig auf Teneriffa nutzen wir die Gelegenheit der letzten Messe im ehrwürdigen Hotel Santa Catalina für ein Gespräch. Die Dame bzw. ihr Schmuck war heiß begehrt und so widmete sich uns vornehmlich ihr Gatte.

Alejandra ist eigentlich gelernte Zahntechnikerin und jeder weiß, wie filigran die Erstellung von Zahnprothesen ist. Eine ruhige Hand, Geduld und Kenntnis über die Materialien sind die idealen Voraussetzungen, die auch ihrem zweiten eingeschlagenen beruflichen Werdegang zum Erfolg verholfen haben. Denn ihre Kreativität sehnte sich nach einem  Ventil, das sie bei der Erstellung von Schmuckstücken ausleben kann. 

Die Künstlerin begann eines Tages Halsketten, Armbänder und Ohrgehänge für sich selbst zu erstellen. Die Nachfrage in ihrem Umfeld - Freunde, Familie und Bekannte - war enorm. Und so keimte der Gedanke, sich damit selbstständig zu machen. Mit ihrer Idee stieß sie bei ihrem Mann Guillermo, der ihre Arbeit höchst schätzt und immer wieder in den Himmel lobt, auf offene Türen. Sie eröffneten die NOK Collection Schmucklinie und es hat sich ausgezahlt. Heute sind sie Trendsetter und ihre Werke gefragte In-Stücke (für unser aktuelles Cover hat uns NOK unser Lieblingskette zur Verfügung gestellt).

Jedes einzelne Schmuckstück ist einmalig und wird von Hand gefertigt. Der Metallzwirn besteht aus Bronze und wird gewickelt, gedreht und arrangiert. Jedes Kristall wird einzeln eingesetzt und eventuell werden Teile in feiner Pinselarbeit von Hand bemalt. Jede Perle ist einzigartig und bei genauem Hinschauen sieht man die kleinen Unterschiede in Form und Größe. NOK hat Seele und die spürt man. 

Ihrer großen Liebe für Afrika geht das Paar einmal jährlich bei einem Urlaub nach und lassen sich so wieder von der Heimat der alten NOK-Kulturen1) inspirieren. Alejandra hat einen direkten Bezug zu unserem Nachbarkontinent, lebte dort doch ihr Großvater, der ihr Land und Leute zeigte.

Durchbruch über das Fernsehen

Den spanienweiten Durchbruch hatten die beiden auf unserer Nachbarinsel Teneriffa lebenden NOK-Kreativen als eine bekannte Fernsehmoderatorin eine Halskette trug. Plötzlich nahm man sie als eine Marke war, die Resonanz war groß.

Von a bis z aus einem Guss - die Corporate Identity

Die beiden harmonieren nicht nur beziehungstechnisch, sondern auch firmenmäßig. Immer wieder beobachte ich (mit Entsetzen) wie Jungunternehmer Unsummen an Geld für ihre Zukunft ausgeben, zigtausende Euros in Einrichtung oder Mobiliar stecken und auf ihr Budget für die Vermarktung bzw. das Marketing völlig vergessen. Dabei ist gerade der Name und die Bekanntheit das A und O für den Erfolg.

Was denken wir uns, wenn eine Visitenkarte unprofessionell ist oder eine Werbeanzeige derart hässlich aussieht, als wäre sie von einem Kleinkind erstellt worden? Richtig, wir zweifeln am Produkt. Welcher potentielle Kunde soll dann glauben, dass es begehrenswert, anspruchsvoll oder hochwertig ist? Das Ehempaar lebt es mit NOK vor, wie es in jeder Hinsicht sein sollte und damit meine ich nicht nur das aparte Auftreten und die Manieren. Während die Dame also vorwiegend als Kreative bei der Realisierung neuer Schmuckstücke tätig ist, setzt ihr Ehemann sein Know-How gekonnt in seinem bis ins letzte Detail abgestimmten Marketingkonzept ein. 

„Ja, ich bin ein bisschen Perfektionist und behalte gerne die Kontrolle bis ins Detail. Sogar bei den Fotografien gebe ich vor, wie das Objekt in Szene gesetzt werden soll. Alles muss zusammenpassen, von der entsprechenden Verpackung bis zu den Prospekten“, sagt der sympathische junge Señor.  

Er weiß, worum es bei der „Corporate Identity“ geht und das sieht jeder, der einen Laden oder die Präsentation der kunstfertigen Stücke sieht. Auch die Modekampagne ist ungewöhnlich - alles andere als „Mainstream“. Sie ist jung und trendy mit bemerkenswert feinem Sinn für die Fusion von indigener Formen mit neuen Trends. Guillermo erklärt, dass sie selbstverständlich auch für jedes Stück zwei Jahre Garantie gewähren. Die beiden Autodidakten der Schmuckmodewelt scheinen alles richtig zu machen und so gewannen sie den zweiten Platz beim Fotopreis für ihre Kampagne. 

So individuell wie die Trägerinnen

Sie wollen, dass die Käufer bzw. Käuferinnen ein individuelles Schmuckstück tragen, dass so besonders und einzigartig ist, wie der oder die Besitzer. Darum legen sie höchsten Wert darauf sich von Billig-Massenproduktionen aus Fernost auch räumlich zu distanzieren. Man findet sie nicht auf irgendwelchen Märkten. Die NOK-Schmucklinie ist in edlen Boutiquen platziert oder in außergewöhnlichen Plätzen, wie z. B. im TEA Museum auf Teneriffa und in fünf ausgewählten Verkaufsstellen auch auf Gran Canaria. Die Preise liegen zwischen 50 und 300 Euro. 

Seit einem Monat ist NOK sogar in Venedig vertreten (siehe Verkaufsstellen rechts), wie wir mit etwas Stolz von Guillermo erfuhren: „Wir wären gerne auch im Süden von Gran Canaria vertreten, nur haben wir leider noch keine Kontakte hier knüpfen können“. Also liebe Leser, wenn Sie Interesse daran haben, können Sie sich sehr gerne bei den Beiden melden (siehe Kontaktkasten). Vielleicht bereichern diese wunderschönen, außergewöhnlichen, hochwertigen Schmuckstücke ihr Geschäft. 

Wir wünschen dem sympathischen Unternehmerpaar weiterhin viel Erfolg!

Kontakt

NOK - Alejandra Azero und Guillermo Meca Cervera
Email: gmeca99@gmail.com
www.nokcollection.com

Verkaufsstellen auf Gran Canaria

  • Montecristo, Bco. de Ayagaures 65, Maspalomas
  • Isis Amador Showroom, Av. Rafael Cabrera 12, Las Palmas
  • Joyería Topacio, Calle Mayor de Triana 27, Las Palmas 
  • (Tel.: +34 928 361 976)
  • Casa de Colón, Calle Colón 1, Las Palmas, (Tel.: +34 928 312 373)
  • Gloria Palace Amadores Thalasso & Hotel, Calle la Palma, 2, 35139 Mogán (Tel.: +34 928 128 510)